Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren – B. K. S. Iyengar

 

Ich freue mich über alle, die diese Erfahrung mit mir teilen möchten. In Kleingruppen-oder Einzeltrainings biete ich abwechslungsreiche Praxiskurse zu den Themenbereichen Yoga, Meditation und Pranayama (Atmung) an. Dabei ist mein oberstes Ziel, Raum für gesunde Bewegung von Körper und Geist zu schaffen und Menschen zu unterstützen und zu ermutigen, sich mit dem eigenen Körper zu beschäftigen und einen Zugang zur inneren Mitte zu finden.

Kursangebot

Ashtanga Basic

75 Minuten

Von Sonnengruß bis herabschauender Hund – in diesem Kurs lernst du grundlegende Asanas, Atem- und Dehnübungen aus der erste Serie des Ashtanga Yoga kennen. Der Kurs verbindet kraftvolle und entspannende Elemente und ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Yin Basic

60 Minuten

Intensive Dehnübungen für mehr Beweglichkeit. In diesem Kurs lernst du in gemütlicher Atmosphäre ausgewählte Übungen des Yin Yoga kennen. Gepaart mit einer bewussten Atmung tust du mit diesem Training nicht nur deinem Geist, sondern auch deiner Muskulatur etwas Gutes.

After Work Stretching

45 Minuten

Besser als Netflix – schüttle deinen Alltag ab und gönn deinem Körper etwas Aufmerksamkeit. Dieser Kurs kombiniert ausgewählte Dehnübungen für die Schulter-, Rücken-, und Brustmuskulatur. Perfekt nach einem langen Tag im Büro.

Theresa Dörfler

yoga & ich

Mein Interesse für Yoga begann vor etwa vier Jahren, als ich durch den Impuls einer Arbeitskollegin  an einer Yoga-Probestunde in einem Aachener Yogastudio teilnahm.  Die spirituell angehauchte Umgebung fand ich irgendwie albern, die Ansagen in Sanskrit verwirrten mich und die Übungen waren sehr viel anspruchsvoller als erwartet. Insbesondere die Balance-Haltungen waren für mich kaum zu meistern und ich war bereits nach einer halben Stunde völlig fertig und nass geschwitzt. Um ehrlich zu sein, ich hatte mit ein paar Entspannungsübungen gerechnet. Stattdessen wurde mir in diesen langen 90 Minuten schmerzhaft  klar: mein Körper und ich, wir müssen uns unbedingt besser kennenlernen. Zwei Wochen später kaufte ich meine erste Yogamatte.

Ich las Bücher, schaute YouTube Videos, testete weitere Yogaschulen und Online Kurse. Nach jeder Praxis war der Muskelkater kaum auszuhalten. Aber ich bemerkte auch schnell die positiven Auswirkungen auf meinen Körper und spürte instinktiv, dass diese Art der Bewegung für mich persönlich genau der richtige Weg ist, meinen Körper zu stärken und zugleich meine Gedanken zur Ruhe zu bringen. Etwas, das mir viele viele Jahre so gut wie nie gelang. Ein riesiger Schritt für mich. Ich begann, mich mich verschiedenen Yogastilen, Meditation, Ayurveda zu beschäftigen und spürte die Energie, die ich für alle diese Themen in mir trug.

Viele Stunden der Yogapraxis später entschied ich mich für eine Ausbildung im Ashtanga Yoga, um mehr über Yoga als Medizin und Philosophie zu erfahren und meine Leidenschaft dafür weiterzugeben. Ashtanga ist ein sehr dynamischer, kraftvoller Yogastil, der sich durch eine immer wiederkehrende Reihenfolge von Asanas (Serien genannt) und die konsequente Verknüpfung von Atem und Bewegung in einer Art Bewegungsmeditation auszeichnet. Ashtanga kann sehr anstrengend und fordernd sein. Irgendwie passt diese Art des Yoga einfach am besten zu mir, ich liebe die Herausforderung, die Kraft, die Athletik, die Ashtanga fordert und fördert. Ein toller Yogastil für alle, die Entspannung in der Erschöpfung finden und Emotionen in Bewegung legen. Aber auch andere Charaktertypen kommen im Ashtanga-Yoga auf ihre Kosten.

Warum ich das alles hier schreibe? Weil ich der festen Überzeugung bin, dass Yoga nicht nur Yogapraxis unter Anleitung ist. Ob Ashtanga, Yin, Vinyasa – es geht nie um den besten Kopfstand, sondern den besten Weg zur eigenen Mitte. Für mich ist Yoga eine Haltung, etwas zwischenmenschliches, ein Stückchen von sich preiszugeben, mutig zu sein, offen sein, nicht urteilen, Vertrauen in sich, seinen Körper und andere haben. Diese Grundgedanken lege ich in jeden meiner Kurse. Ich freue mich, wenn das zu deiner Vorstellung passt und ich dich bei mir „auf der Matte“ begrüßen darf.

Theresa